China schlägt ein Gesetz zur „ethnischen Einheit“ vor, das Bedenken hinsichtlich einer erzwungenen Assimilation aufkommen lässt

Chinas neues Gesetz zur „ethnischen Einheit“ stößt auf Gegenreaktionen von Kritikern, die befürchten, es würde es der Regierung ermöglichen, kulturelle Autonomie zu unterdrücken und Minderheitenforderungen als „Separatismus“ darzustellen.
Chinas vorgeschlagenes Gesetz zur „ethnischen Einheit“ hat bei Menschenrechtsgruppen und Minderheitengemeinschaften weit verbreitete Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit einer weiteren kulturellen Unterdrückung und erzwungenen Integration der verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes geweckt. Das Gesetz, das darauf abzielt, die „ethnische Einheit“ in ganz China zu fördern, wird von Kritikern so gesehen, dass es den Behörden in Peking mehr Spielraum gibt, die Forderungen von Minderheitengruppen nach kultureller Autonomie als Vorstoß in Richtung Separatismus
darzustellenDer Gesetzesentwurf, der im März 2023 vorgelegt wurde, ist Teil einer umfassenderen Anstrengung der chinesischen Regierung, die Kontrolle über Regionen ethnischer Minderheiten wie Xinjiang, Tibet und die Innere Mongolei zu verschärfen. Menschenrechtsorganisationen werfen Peking seit langem vor, die kulturellen, sprachlichen und religiösen Praktiken dieser Gemeinschaften systematisch zu unterdrücken, unter anderem durch den Einsatz von Massenhaftlagern, Zwangsarbeit und Assimilationspolitik.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


