Chinas Staatschef trifft taiwanesische Opposition vor wichtigem Trump-Gipfel

Der chinesische Präsident Xi Jinping hält ein überraschendes Treffen mit Taiwans Oppositionsführer ab und äußert Bedenken, dass Peking versucht, die taiwanesische Demokratie zu untergraben.
Chinas Präsident Xi Jinping traf überraschend mit dem Führer von Taiwans größter Oppositionspartei, Cheng Li-wun, vor einem wichtigen Gipfeltreffen mit den USA zusammen. Präsident Donald Trump. Die beiden Staats- und Regierungschefs waren sich einig, Frieden anzustreben, aber Taiwans Regierungspartei äußerte Bedenken, dass das Treffen es Peking ermöglichen könnte, Taiwans Demokratie zu untergraben.
Das unerwartete Treffen findet statt, da die Spannungen zwischen China und Taiwan weiterhin hoch sind und Peking die selbstverwaltete Insel als Teil seines Territoriums beansprucht. Berichten staatlicher Medien zufolge diskutierten Xi und Cheng über die Bedeutung der Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität über die Taiwanstraße. Allerdings hat Taiwans regierende Demokratische Fortschrittspartei (DPP) der Oppositionspartei Kuomintang (KMT) vorgeworfen, mit Peking zusammenzuarbeiten, um die Souveränität der Insel zu untergraben.
Die China-Taiwan-Beziehung wird ein wichtiges Diskussionsthema sein, wenn Trump in den kommenden Wochen mit Xi zusammentrifft. Die USA halten seit langem ein empfindliches Gleichgewicht aufrecht, indem sie Chinas „Ein-China“-Politik anerkennen und gleichzeitig die faktische Unabhängigkeit Taiwans unterstützen. Analysten gehen davon aus, dass Trump versuchen könnte, die Taiwan-Frage in den Handelsverhandlungen mit Peking zu nutzen.
Quelle: NPR


