Chinas Ministerpräsident setzt auf dem Nationalkongress ehrgeizige Ziele

Chinas jährliche Legislaturperiode endet mit einem niedrigeren Wachstumsziel und einem erneuten Vorstoß zur Korruptionsbekämpfung, da der 15. Fünfjahresplan des Landes verabschiedet wird.
Der Nationale Volkskongress, Chinas jährliche Legislativsitzung, ist mit einer klaren Botschaft von Premierminister Li Qiang zu Ende gegangen: Das Land strebt eine nachhaltigere und qualitativ hochwertigere Entwicklung an. Ein bemerkenswerter Höhepunkt des zweiwöchigen Treffens war die Ankündigung eines niedrigeren BIP-Wachstumsziels von etwa 5 % für 2023, ein Schritt, der Pekings Absicht signalisiert, langfristige Stabilität über kurzfristige Gewinne zu stellen.
In seinen Schlussbemerkungen betonte Premierminister Li die feste Haltung der Regierung gegen Korruption und versprach, die von seinem Vorgänger Xi Jinping gestartete Anti-Korruptionskampagne fortzusetzen. Dieses Vorgehen gegen Korruption war ein Hauptaugenmerk der chinesischen Führung, da sie versucht, das Vertrauen der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten und die wirksame Umsetzung ihrer Politik sicherzustellen.
Der 15. Fünfjahresplan, Chinas Fahrplan für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von 2021 bis 2025, wurde während der Sitzung ebenfalls offiziell genehmigt. Der Plan skizziert eine Reihe ehrgeiziger Ziele, darunter deren Verfolgung
Quelle: Al Jazeera


