Schokoladenhersteller verzichten auf echten Kakao und ersetzen ihn durch kostensparende Ersatzstoffe
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Da der Kakaomarkt schwankt, verwenden Süßwarengiganten wie Hershey in ihren Schokoladenprodukten günstigere Zutaten wie Zucker, Öl und Nüsse anstelle von echtem Kakao.
Schokoladenliebhaber haben in den letzten Jahren möglicherweise einen subtilen Unterschied im Geschmack und in der Textur ihrer Lieblingsschokoriegel bemerkt. Aufgrund des volatilen und oft unvorhersehbaren Kakao-Marktes greifen große Süßwarenhersteller wie Hershey zunehmend auf Ersatzzutaten wie Zucker, Öl, Milch und Nüsse zurück, anstatt echten Kakao in ihren Schokoladenprodukten zu verwenden.
Brad Reese, ein selbsternannter Der Reese-Fan und Enkel des Firmengründers, HB Reese, hat dies kürzlich aus erster Hand erfahren. Kurz vor Valentinstag kaufte Reese eine Tüte der brandneuen Reese's Unwrapped Peanut Butter Creme Mini Hearts, war aber vom Geschmack enttäuscht. „Ich habe zwei Bissen genommen und musste es ausspucken“, sagte Reese. „Es hat einfach nicht richtig geschmeckt.“
Reeses Erfahrung verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Süßwarenhersteller konfrontiert sind, wenn sie sich auf dem zunehmend volatilen Kakao-Markt zurechtfinden. Der Preis für Kakaobohnen, der Hauptzutat in Schokolade, war in den letzten Jahren erheblichen Schwankungen unterworfen, die durch Faktoren wie Wettermuster, politische Instabilität in wichtigen Kakaoanbaugebieten und Störungen in der Lieferkette verursacht wurden.
Quelle: The Guardian


