Bürgerrechtsikone Bernard LaFayette stirbt im Alter von 85 Jahren

Bernard LaFayette, eine Schlüsselfigur der Selma-Wahlrechtskampagne und des Voting Rights Act von 1965, ist im Alter von 85 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.
Bernard LaFayette, ein wegweisender Bürgerrechtler, der eine entscheidende Rolle in der Wahlrechtskampagne in Selma, Alabama, und der späteren Verabschiedung des Voting Rights Act von 1965 spielte, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. LaFayette, der sein Leben der Förderung von Rassengleichheit und sozialer Gerechtigkeit gewidmet hat, starb nach Angaben seines Sohnes Bernard am Donnerstagmorgen an den Folgen eines Herzinfarkts LaFayette III.
LaFayettes Tod markiert das Ende einer Ära für die Bürgerrechtsbewegung. Als junger Aktivist in den 1960er Jahren war er Teil des Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) und arbeitete mit berühmten Persönlichkeiten wie Martin Luther King Jr. und John Lewis zusammen. Seine Beiträge zur Selma-Kampagne, die im historischen Bloody Sunday-Marsch und dem letztlich erfolgreichen Vorstoß für eine bundesweite Wahlrechtsgesetzgebung gipfelte, festigten seinen Platz als herausragende Persönlichkeit im Kampf für Rassengerechtigkeit und demokratische Teilhabe.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}In den frühen 1960er Jahren wurde LaFayette damit beauftragt, den Grundstein für die Kampagne zur Wählerregistrierung in Selma zu legen, einer kleinen Stadt in Alabama, die zu einem zentralen Schlachtfeld im Kampf um die Bürgerrechte werden sollte. Obwohl LaFayette und seine Mitaktivisten Einschüchterungen, Gewalt und heftigem Widerstand seitens der örtlichen Behörden ausgesetzt waren, blieben sie hartnäckig, organisierten Workshops, bildeten Freiwillige aus und vergrößerten die Zahl der registrierten schwarzen Wähler stetig.
Ihre Bemühungen gipfelten im historischen Bloody Sunday-Marsch über die Edmund-Pettus-Brücke am 7. März 1965, bei dem friedliche Demonstranten von Staatstruppen und der örtlichen Polizei brutal angegriffen wurden. Die schockierenden Bilder der Gewalt lösten landesweite Empörung aus und ebneten Präsident Lyndon B. Johnson den Weg, später in diesem Jahr den Voting Rights Act durchzusetzen, einen der bedeutendsten Bürgerrechtsgesetze in der amerikanischen Geschichte.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}LaFayette blieb sein ganzes Leben lang ein unermüdlicher Verfechter gewaltfreier sozialer Veränderungen, gründete das Center for Nonviolence and Peace Studies an der University of Rhode Island und war Gastprofessor an zahlreichen Universitäten. Er arbeitete auch weiterhin an Wählerregistrierungs- und Bildungsinitiativen und erkannte, dass der Kampf für echte Demokratie noch lange nicht vorbei war.
In einer Erklärung lobte LaFayettes Sohn das unerschütterliche Engagement seines Vaters für die Sache der Bürgerrechte und sagte:
Quelle: The Guardian


