Clare Wright gewinnt den NSW Book Award für Bark Petitions

Die Historikerin Clare Wright gewinnt 50.000 US-Dollar bei den NSW Literary Awards für „Näku Dhäruk: The Bark Petitions“, eine gründlich recherchierte Untersuchung des entscheidenden Moments der Landrechte in Australien.
Clare Wright, eine renommierte Historikerin aus Melbourne, wurde bei den NSW Literary Awards für ihr bahnbrechendes Sachbuch Näku Dhäruk: The Bark Petitions mit der prestigeträchtigen Auszeichnung „Buch des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 US-Dollar dotiert und würdigt Wrights außergewöhnlichen Beitrag zur historischen Literatur und ihre sorgfältige Dokumentation eines der bedeutendsten Momente Australiens im Eintreten für indigene Landrechte. Bei der Preisverleihung wurde ihre Arbeit als Meisterwerk der Geschichtswissenschaft gewürdigt, die wichtige Ereignisse durch anschauliches Geschichtenerzählen und rigorose wissenschaftliche Forschung zum Leben erweckt.
Die Jury war sich einig in ihrem Lob für Wrights neueste Veröffentlichung und beschrieb sie als höchst originell, gründlich recherchiert und lebendig. Diese Auszeichnung spiegelt nicht nur die Qualität des Textes wider, sondern auch die tiefe Bedeutung des auf den Seiten behandelten Themas. Die Anerkennung positioniert Wrights Buch als wesentlichen Text für das Verständnis der modernen australischen Geschichte und der anhaltenden Kämpfe um Rechte der Ureinwohner und Landanerkennung.
Die Yirrkala Bark Petitions stellen einen Wendepunkt in der australischen Geschichte dar und dienen als Mittelpunkt von Wrights umfassender historischer Erzählung. Diese außergewöhnlichen Dokumente wurden 1963 erstellt und von Yolŋu-Ältesten dem australischen Parlament auf bemalten Rindenrahmen vorgelegt und dienten sowohl als künstlerischer Ausdruck als auch als formelle politische Petition. Das einzigartige Format dieser Petitionen – die Kombination traditioneller indigener künstlerischer Praktiken mit formaler gesetzgeberischer Kommunikation – zeigt die Kreativität und Entschlossenheit des Yolŋu-Volkes in seinem Streben nach Gerechtigkeit und Anerkennung.


