Kohlekraftwerk, das per Notstandsverordnung offen gehalten wurde, läuft nicht einmal

Trotz der Anordnung der Regierung, den Betrieb aufrechtzuerhalten, erzeugt ein Kohlekraftwerk in Washington keinen Strom. Experten äußern Bedenken hinsichtlich dieser Sofortmaßnahmen zur Stützung der angeschlagenen Kohleindustrie.
Die Stromerzeugung aus Kohle in den USA sieht sich mit starkem wirtschaftlichen Gegenwind konfrontiert, da viele Kraftwerke geschlossen werden, da billigere Optionen für erneuerbare Energie und Erdgas zunehmen. Allerdings hat die Trump-Administration verschiedene Methoden eingesetzt, um diese Kohlekraftwerke am Laufen zu halten, einschließlich der Erteilung von Notfallanordnungen zur Blockierung von Schließungen.
Das jüngste Beispiel ist ein Kraftwerk in Centralia, Washington, das letztes Jahr geschlossen und auf Erdgaserzeugung umgestellt werden sollte. Eine Notverordnung des Energieministeriums hielt die Anlage über den Winter in Betrieb, diese Anordnung sollte jedoch gestern auslaufen. Mit einer am Montag erlassenen neuen Anordnung bleibt das Werk nun bis Mitte Juni geöffnet, wobei die Regierung dies für notwendig hält
Quelle: Ars Technica


