Kalter Fall gelöst: Festnahme mehr als 30 Jahre nach dem Mord an der Mutter

James Lawhead wurde bei der jahrzehntelangen Ermordung von Cindy Wanner mithilfe forensischer DNA-Analyse festgenommen. Der Fall Sacramento wurde nach mehr als 30 Jahren endlich gelöst.
In einem bedeutenden Durchbruch für die Strafverfolgungsbehörden und die Familie eines längst verstorbenen Opfers wurde letzte Woche ein 64-jähriger Mann im Zusammenhang mit einer jahrzehntealten Mordermittlung in Gewahrsam genommen, die mehr als drei Jahrzehnte lang einen Schatten auf den wohlhabenden Vorort Sacramento in Kalifornien geworfen hatte. Die Verhaftung von James Lawhead stellt einen wichtigen Fortschritt in einem Fall dar, den die Behörden als einen der abscheulichsten und berüchtigtsten Fälle in der Kriminalgeschichte der Region bezeichnet haben, und bringt endlich den möglichen Abschluss einer Familie mit sich, die mehr als 30 Jahre auf Antworten gewartet hatte.
Der Fall dreht sich um das tragische Verschwinden und den Tod von Cindy Wanner, einer 35-jährigen Frau, die am 25. November 1991 unter erschütternden Umständen aus der Wohnung ihrer Schwester in Granite Bay, einer gehobenen Gemeinde im Großraum Sacramento, verschwand. Als Wanners Ehemann mit ihrer vierjährigen Tochter im Haus ankam, entdeckte er eine Szene, die sich für immer in die Erinnerung der Familie einprägen sollte: Ihr elf Monate altes Kind saß allein in einem Hochstuhl und weinte ohne Aufsicht verzweifelt. Diese beunruhigende Entdeckung ließ sofort die Alarmglocken schrillen, da Wanner ihr jüngstes Kind scheinbar ohne Erklärung oder Vorwarnung verlassen hatte.
Das anfängliche Verschwinden löste eine dringende Suchaktion aus, doch die Nachricht, die drei Wochen später an die Öffentlichkeit kam, erwies sich als weitaus verheerender, als irgendjemand gehofft hatte. Wanners Leiche wurde ungefähr 40 Meilen von ihrem Verschwinden entfernt entdeckt, zurückgelassen in einem abgelegenen, waldreichen Gebiet, isoliert von Wohngebieten. Eine Autopsie ergab, dass die Todesursache Strangulation war, was eher auf eine gewalttätige und vorsätzliche Tat als auf einen Unfall hindeutet. Diese Entdeckung verwandelte den Fall einer vermissten Person in eine umfassende Mordermittlung, die in den kommenden Jahrzehnten Ressourcen der Strafverfolgungsbehörden verschlingen würde.


