Kolumbien tötet bis zu 80 Flusspferde aus Pablo Escobars Privatzoo

Kolumbianische Beamte genehmigen Plan zur Tötung Dutzender wilder Flusspferde, die einheimische Arten und Dorfbewohner bedrohen und aus Escobars Sammlung exotischer Tiere stammen.
Kolumbien ergreift drastische Maßnahmen, um einer einzigartigen und unerwarteten Herausforderung für die Tierwelt zu begegnen – der Verbreitung wilder Flusspferde, die von Tieren abstammen, die einst dem berüchtigten Drogenboss Pablo Escobar gehörten. Die Regierung hat einen Plan zur Tötung von bis zu 80 dieser riesigen Dickhäuter genehmigt, die einheimische Arten verdrängt haben und eine Gefahr für die Dorfbewohner darstellten.
Seit Jahren kämpfen die Behörden darum, die wachsende Flusspferdpopulation zu kontrollieren, indem sie Methoden wie Kastration und die Umsiedlung der Tiere in Zoos ausprobieren, aber diese Bemühungen haben sich als sowohl teuer als auch ineffektiv erwiesen. Da das einheimische Ökosystem und die Sicherheit der Menschen gefährdet sind, hat die kolumbianische Regierung nun entschieden, dass die Keulung die beste Vorgehensweise ist.
Quelle: The Guardian


