Besitzer eines Bestattungsunternehmens aus Colorado wegen Betrugs mit verwesenden Leichen zu 18 Jahren Haft verurteilt

Carie Hallford, deren Ex-Mann zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde, bekannte sich schuldig, trauernde Familien betrogen zu haben, indem sie fast 200 verwesende Leichen einlagerte und Verbrennungen falsch darstellte.
Carie Hallford, eine ehemalige Besitzerin eines Bestattungsunternehmens in Colorado, wurde wegen ihrer Rolle in einem schockierenden Fall, bei dem es um die unsachgemäße Behandlung von fast 200 verwesenden Leichen ging, zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Die 48-Jährige bekannte sich in einem Fall der Verschwörung zum Überweisungsbetrug schuldig und gab zu, dass sie und ihr Ex-Mann Jon Hallford Kunden betrogen und die Bundesregierung um fast 900.000 US-Dollar an pandemiebedingter Kleinunternehmenshilfe betrogen hatten.
Behörden zufolge überreichten die Hallfords trauernden Familien häufig Urnen voller Betonmischung anstelle der Asche ihrer Lieben. In zwei Fällen stellten die Ermittler fest, dass die falschen Leichen begraben worden waren. Die betrügerischen Aktivitäten des Paares erstreckten sich über mehrere Jahre, wobei allein Carie Hallford über 130.000 US-Dollar von Familien für Bestattungsdienstleistungen abnahm, die nie ordnungsgemäß erbracht wurden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Strafe, die nahezu die gesetzlich zulässige Höchststrafe darstellt, spiegelt die Schwere der Verbrechen der Hallfords wider. Carie Hallfords Ex-Ehemann, Jon Hallford, erhielt für seine Rolle in dem Plan eine noch härtere Strafe von 40 Jahren Gefängnis.
Der Fall hat Schockwellen in der örtlichen Gemeinde und darüber hinaus ausgelöst und die Bedeutung von Verantwortung und ethischen Praktiken in der Bestattungsbranche hervorgehoben. Trauernde Familien, die den Hallfords die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen anvertrauten, waren durch die Entdeckung der verwesenden Leichen und die Erkenntnis, dass sie getäuscht worden waren, am Boden zerstört.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Ermittlungen zum Betrieb des Bestattungsunternehmens Hallford waren langwierig und komplex und umfassten Bundesbehörden und örtliche Strafverfolgungsbehörden. Die Staatsanwälte bezeichneten den Fall als einen der beunruhigendsten, denen sie je begegnet waren, wobei die Handlungen der Hallfords einem Schaden gleichkamen


