Colossals De-Extinction-Projekt: Wissenschaft oder Hype?

Das Biotech-Startup Colossal aus Dallas sammelt Hunderte Millionen für Projekte zur Bekämpfung des Aussterbens. Erfahren Sie, wie sie ausgestorbene Arten wie Wollhaarmammuts und Tasmanische Tiger zurückbringen.
Das in Dallas ansässige Genetik- und Biotechnologie-Startup Colossal hat sich zu einem der am besten finanzierten Unternehmen im aufstrebenden Bereich der Aussterbebekämpfung entwickelt und sich Hunderte Millionen Dollar von einer beeindruckenden Investorenliste gesichert. Die finanzielle Unterstützung des Unternehmens umfasst die Unterstützung namhafter Risikokapitalfirmen, der Central Intelligence Agency, des Tech-Milliardärs Peter Thiel und zahlreicher anderer hochkarätiger Mitwirkender, die an die ehrgeizige Vision der Wiederbelebung ausgestorbener Tierarten glauben. Dieses beispiellose Investitionsniveau zeigt das wachsende Vertrauen in die wissenschaftliche und kommerzielle Durchführbarkeit genetischer Wiederherstellungsprojekte, hat aber auch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft eine erhebliche Debatte über Durchführbarkeit und Ethik ausgelöst.
Das Portfolio des Unternehmens an Projekten zur Bekämpfung des Aussterbens liest sich wie eine Wunschliste der charismatischsten verlorenen Megafauna der Erde. Colossal führt Arbeiten zur genetischen Wiederherstellung des Wollmammuts, des Tasmanischen Tigers und des Schreckenswolfs durch, neben anderen ausgestorbenen Arten, die seit Jahrzehnten die öffentliche Fantasie erregen. Es ist jedoch wichtig, dies trotz der Beliebtheit zu verstehen
Quelle: The Verge


