Konflikt im Nahen Osten stört US-Trinkwasserversorgung mit Fluorid

Eine Versorgungsunterbrechung einer wichtigen Fluoridchemikalie aus Israel hat einige US-amerikanische Wassersysteme gezwungen, Fluorid im Trinkwasser zu reduzieren, was möglicherweise Auswirkungen auf die Zahngesundheit hat.
Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat in den gesamten Vereinigten Staaten zu einer Unterbrechung der Versorgung mit einer wichtigen Chemikalie geführt, die zur Fluoridierung von Trinkwasser verwendet wird. Fluorid ist ein wichtiger Bestandteil bei der Aufbereitung kommunaler Wassersysteme und trägt zur Verbesserung der Zahngesundheit und zur Vorbeugung von Karies bei. Ein Mangel an diesem lebenswichtigen Stoff hat jedoch viele Wasserversorger dazu gezwungen, die Menge an Fluorid zu reduzieren, die sie der öffentlichen Wasserversorgung hinzufügen können.
Die Bedeutung von Fluorid
Fluorid ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das hilft, den Zahnschmelz zu stärken und die Bildung von Karies zu verhindern. Seit Jahrzehnten preisen Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens die Vorteile der Zugabe von Fluorid zum Trinkwasser als wirksame und kostengünstige Möglichkeit zur Verbesserung der Mundhygiene in ganzen Gemeinden an. Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass fluoridiertes Wasser das Kariesrisiko sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen um bis zu 25 % senken kann.
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Unterbrechungen in der Lieferkette aus dem Nahen Osten
Die Hauptquelle der Fluoridverbindungen, die bei der Wasseraufbereitung in den USA verwendet werden, ist Israel, wo die wichtigsten Rohstoffe abgebaut und verarbeitet werden. Allerdings haben die anhaltenden politischen und militärischen Spannungen in der Region die Lieferkette unterbrochen, was zu Engpässen und Preisspitzen für diese lebenswichtige Chemikalie geführt hat.
Quelle: NPR


