Konflikt mit dem Iran droht Anstieg der australischen Energiegesetze

Experten warnen vor Ähnlichkeiten mit der Energiekrise 2022 durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, da Angriffe auf iranische Gasanlagen einen weiteren Preisschock in Australien bergen könnten.
Die jüngsten Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran haben bei Experten Bedenken geweckt, dass Australien im Jahr 2022 mit einer Wiederholung des Energiepreisschocks konfrontiert sein könnte, der durch die russische Invasion in der Ukraine ausgelöst wurde. Energieanalysten warnen davor, dass Unterbrechungen der weltweiten Gas-Versorgung, ähnlich wie im letzten Jahr, die Stromrechnungen in Australien erneut um mehr als 40 % in die Höhe treiben könnten.
Die eindringliche Warnung kommt nach der Nachricht, dass Katar, der drittgrößte Exporteur von Flüssigerdgas (LNG) der Welt, nach iranischen Drohnenangriffen auf seinen weitläufigen Ras-Laffan-Komplex die Produktion einstellen musste. Eine solche Versorgungsunterbrechung auf dem Energiemarkt im Nahen Osten könnte erhebliche Auswirkungen haben, genau wie der Russland-Ukraine-Konflikt im Jahr 2022.

Letztes Jahr führten die Folgen der russischen Invasion in der Ukraine dazu, dass die Strompreise in Australien um mehr als 40 % anstiegen, was viele Unternehmen in den Ruin trieb und Regierungen dazu veranlasste, Milliarden für Subventionen bei der Energierechnung auszugeben. Experten sehen alarmierende Parallelen zwischen den aktuellen geopolitischen Spannungen und den Ereignissen, die zu dieser Krise geführt haben.


