Kongress debattiert über Autorität für Militäraktionen gegen Iran

Die Republikaner im Senat blockieren Bemühungen, die Macht des Präsidenten, ohne Zustimmung des Kongresses Krieg zu führen, einzuschränken, während die Demokraten auf die Kontrolle eines möglichen Konflikts mit dem Iran drängen.
Um die Autorität des Kongresses in Fragen von Krieg und Frieden zu stärken, haben die Demokraten im Senat am Dienstag eine Resolution eingebracht, die darauf abzielt, Präsident Trump daran zu hindern, ohne vorherige Zustimmung des Gesetzgebers einen Militärschlag gegen den Iran zu starten. Die von Senator Christopher S. Murphy, Demokrat von Connecticut, eingebrachte Resolution zielte darauf ab, die Verwendung von Bundesmitteln für jegliche unerlaubte militärische Gewalt gegen den Iran zu verbieten.
Die Maßnahme wurde jedoch von den Republikanern im Senat blockiert, die argumentierten, dass sie die Fähigkeit des Präsidenten untergraben würde, auf Drohungen zu reagieren und amerikanische Interessen zu verteidigen. Die Abstimmung fiel weitgehend parteiübergreifend aus: 50 Senatoren unterstützten die Resolution und 40 lehnten sie ab. Die Resolution benötigte 60 Stimmen, um voranzukommen.
Die Debatte über die Resolution machte die anhaltenden Spannungen zwischen der Exekutive und der Legislative deutlich, wenn es um den Einsatz militärischer Gewalt geht. Demokraten haben Bedenken geäußert, dass die Trump-Regierung zu bereit ist, militärische Maßnahmen ohne Rücksprache mit dem Kongress durchzuführen, und verwiesen als Paradebeispiel auf die Entscheidung des Präsidenten, die Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani im Januar 2020 anzuordnen.
Quelle: The New York Times


