Der Kongress, nicht der Präsident, hat die Macht, den Krieg zu erklären: Verfassungsexperten
Verfassungswissenschaftler betonen die Befugnis zur Kriegserklärung und betonen die rechtmäßige Autorität des Kongresses über die Exekutive in Angelegenheiten militärischer Konflikte.
In einer aktuellen Erklärung haben Verfassungsexperten die entscheidende Rolle des US-Kongresses bei der Kriegserklärung und nicht des Präsidenten bekräftigt. Dieses seit langem in der Verfassung verankerte Prinzip zielt darauf ab, zu verhindern, dass eine einzelne Person die Nation einseitig in einen bewaffneten Konflikt stürzt.
Der Verfassungsrahmen
Die US-Verfassung räumt dem Kongress eindeutig die Befugnis ein, den Krieg zu erklären, wie in Artikel I, Abschnitt 8 dargelegt. Dies war eine bewusste Entscheidung der Verfasser, die ein System der gegenseitigen Kontrolle zwischen der Legislative und der Exekutive sicherstellen wollten. Der Präsident kann als Oberbefehlshaber der Streitkräfte begrenzte militärische Aktionen durchführen, aber die Autorität, den Krieg offiziell zu erklären, liegt allein beim Kongress.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Quelle: Al Jazeera


