Konservative gestalten die Lehrpläne öffentlicher Hochschulen mit Bürgerkursen um

Republikanische Gesetzgeber drängen auf konservative Professoren und Programme an öffentlichen US-Colleges, um der vermeintlichen linken Voreingenommenheit in der Hochschulbildung entgegenzuwirken.
Um der wahrgenommenen linken Voreingenommenheit in der Hochschulbildung entgegenzuwirken, drängen republikanische Gesetzgeber auf die Einrichtung konservativ ausgerichteter Bürgerzentren und Kurse an öffentlichen Hochschulen in den gesamten Vereinigten Staaten. Diese Zentren, die oft von rechtsgerichteten Organisationen finanziert werden, bieten Stipendien und Kurse an, die eine konservative Perspektive auf Staatsbürgerkunde, Geschichte und andere Fächer fördern.
An der Ohio State University beispielsweise wurde im vergangenen August Studienanfängern ein Orientierungspaket ausgehändigt, das eine Hochglanzbeilage enthielt, in der ein 4.000-Dollar-Stipendium für Studenten beworben wurde, die sich für einen Staatsbürgerkundekurs einschreiben und jedes Semester drei entsprechende Veranstaltungen besuchen. Diese Initiative, Teil des Buckeye Institute, einer konservativen Denkfabrik, ist nur ein Beispiel dafür, wie diese Bürgerzentren ihre Präsenz auf öffentlichen Campusgeländen sichtbar machen.
Der Vorstoß für diese konservativ ausgerichteten Programme wird von der Überzeugung republikanischer Gesetzgeber angetrieben, dass öffentliche Hochschulen zu Bastionen der linken Indoktrination geworden sind und dass Studenten keine ausgewogene Ausbildung erhalten. Durch die Einrichtung dieser Bürgerzentren wollen sie eine alternative Perspektive bieten und dem entgegenwirken, was sie als liberale Voreingenommenheit in der Hochschulbildung empfinden.
Quelle: The Guardian


