Umstrittene kalifornische Pipeline nimmt nach Trump-Anordnung den Ölfluss wieder auf

Die Sable Offshore Corporation nimmt den Ölfluss durch ihr Santa Ynez-Pipelinesystem in Kalifornien trotz der Bedenken von Staatsbeamten wieder auf, nachdem sie inmitten des Krieges gegen den Iran eine Bundesanordnung erlassen hatte.
Sable Offshore Corporation, der in Houston ansässige Eigentümer der Küstenpipelines, gab am Montag bekannt, dass nun Offshore-Öl durch seine Santa Ynez-Einheit und das Santa Ynez-Pipelinesystem fließt, das durch mehrere kalifornische Landkreise verläuft. Dieser Schritt erfolgt nach einer Anordnung der Trump-Administration, obwohl Staatsbeamte die Entscheidung anprangerten.
Die Pipeline, die seit 2015 wegen einer großen Ölkatastrophe geschlossen war, wurde nun wiedereröffnet, da die Bundesregierung die Notwendigkeit anführte, die US-Ölversorgung angesichts des andauernden Kriegs gegen den Iran zu erhöhen. Der Schritt wurde von kalifornischen Beamten kritisiert, die Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen und der Sicherheit des Pipeline-Betriebs geäußert haben.
Das Santa Ynez-Pipelinesystem blickt auf eine lange und kontroverse Geschichte zurück, in der im Laufe der Jahre zahlreiche Ölunfälle und Umweltvorfälle gemeldet wurden. Insbesondere die Katastrophe im Jahr 2015, bei der über 100.000 Gallonen Rohöl in den Pazifik gelangten, löste große öffentliche Empörung aus und führte zur Schließung der Pipeline.


