Umstrittene Entscheidung: Kolumbien tötet Pablo Escobars Legacy-Flusspferde

Kolumbien genehmigt die umstrittene Tötung wilder Flusspferde, die aus dem Privatzoo des Drogenbarons Pablo Escobar stammen, da die Tiere eine Bedrohung für das lokale Ökosystem darstellen.
Jahrzehnte, nachdem der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar die ersten Flusspferde für seinen Privatzoo nach Kolumbien gebracht hatte, sind ihre Nachkommen nun zu einer Bedrohung für das Ökosystem des Landes geworden. In einem umstrittenen Schritt hat die kolumbianische Regierung die Tötung dieser wilden Flusspferde genehmigt, um die von ihnen verursachten Umweltschäden zu mildern.
Die Flusspferde, die ursprünglich in den 1980er Jahren auf Escobars Anwesen Hacienda Nápoles gebracht wurden, gedeihen und vermehren sich seitdem; ihre Population wird mittlerweile auf etwa 120 Individuen geschätzt. Diese nicht heimischen Tiere haben erhebliche Störungen in den örtlichen Wasserstraßen und Lebensräumen verursacht und sich auf das empfindliche Gleichgewicht der Biodiversität in der Region ausgewirkt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


