Umstrittene Ausweitung: ICE verdoppelt den Einsatz von Knöchelmonitoren bei legalen Einwanderern

Einwanderungsbefürworter kritisieren die zunehmende Abhängigkeit von ICE von Knöchelmonitoren und behaupten, diese seien unbequem, behindern die Beschäftigung und erzwingen die Selbstabschiebung.
Die US-amerikanische Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) hat den Einsatz von Knöchelmonitoren für legale Einwanderer im vergangenen Jahr verdoppelt, ein Schritt, der bei Einwanderungsbefürwortern auf breite Kritik gestoßen ist. Berichten zufolge nutzt die Agentur zunehmend diese unbequemen und arbeitsbehindernden Mittel, um Menschen zur Selbstabschiebung zu drängen.
Ein solcher Fall betrifft eine alleinerziehende Mutter, die Asyl beantragte und fünf Jahre lang ohne Probleme an Routinekontrollen bei den Einwanderungsbehörden teilgenommen hatte. Bei ihrem letzten Termin im Oktober wurde ihr jedoch unerwartet befohlen, einen Knöchelmonitor anzulegen, so ihre Anwältin Deepa Bijpuria, eine leitende Anwältin in der Einwanderungsabteilung von Legal Aid DC.
Bijpurias Mandantin floh aufgrund schwerer häuslicher Gewalt aus ihrem Heimatland, während sie mit ihrer kleinen Tochter schwanger war. Die Verwendung von Knöchelmonitoren in solchen Fällen wurde von Befürwortern als beschrieben


