Umstrittenes Gesetz zum Gletscherabbau in Argentinien trotz Protesten verabschiedet

Der argentinische Kongress verabschiedet ein neues Gesetz, das vom libertären Präsidenten Javier Milei unterstützt wird und ökologisch sensible Gletscher- und Permafrostgebiete trotz Umweltbedenken für den Metallabbau freigibt.
In einem Schritt, der bei Umweltschützern Empörung ausgelöst hat, hat der argentinische Kongress einen vom libertären Präsidenten Javier Milei geförderten Gesetzentwurf angenommen, der den Bergbau in ökologisch sensiblen Gletscher- und Permafrostgebieten der Anden erlaubt. Das neue Gesetz, bekannt als das geänderte Gletschergesetz, soll es Bergbauunternehmen erleichtern, wertvolle Metalle wie Kupfer, Lithium und Silber aus den gefrorenen Regionen der Anden zu gewinnen.
Der Gesetzentwurf, der bereits im Februar vom Senat verabschiedet wurde, sorgte für Kontroversen. Kritiker argumentierten, er stelle eine ernsthafte Bedrohung für den empfindlichen Gletscher dar Ökosysteme und die Gemeinschaften, die von ihnen abhängig sind. Umweltgruppen haben Proteste organisiert und ihre Besorgnis über die möglichen Auswirkungen der verstärkten Bergbauaktivitäten auf die fragilen Wasserressourcen und die Artenvielfalt der Region geäußert.


