Umstrittenes „God Squad“ nimmt Ölbohrungen im Golf von den Regeln für gefährdete Arten aus

Kritiker argumentieren, dass die Ausnahme eine „selbstverursachte Gaskrise“ ausnutze und den seltenen Reiswal im Golf von Mexiko gefährden könnte.
Die US-Regierung hat eine umstrittene Ausnahmegenehmigung erteilt, die es Öl- und Gasbohrungen im Golf von Mexiko ermöglicht, wichtige Schutzbestimmungen des Endangered Species Act (ESA) zu umgehen. Das Komitee für gefährdete Arten, ein als „God Squad“ bekanntes Gremium, stimmte auf Antrag von Verteidigungsminister Pete Hegseth
für die Genehmigung der AusnahmeregelungDies ist das erste Mal seit über drei Jahrzehnten, dass das Komitee zusammentritt, und Kritiker argumentieren, dass dieser Schritt dem seltenen Reiswal zum Verhängnis werden und anderen gefährdeten Meereslebewesen in der Region schaden könnte. Umweltschützer sagen, dass die Ausnahmeregelung die „selbstverursachte Gaskrise“ des Weißen Hauses ausnutzt und den Interessen fossiler Brennstoffe Vorrang vor Umweltschutzbemühungen einräumt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die ESA-Ausnahmeregelung gilt für Öl- und Gasbohrungen im Golf, wo der vom Aussterben bedrohte Reiswal beheimatet ist. Diese schwer fassbare Art, die weniger als 100 Individuen zählt, ist aufgrund von Bedrohungen wie Schiffsangriffen, Verheddern in Fanggeräten und Lebensraumverlust vom Aussterben bedroht. Naturschützer argumentieren, dass die neue Ausnahmeregelung die dürftige Zukunft des Wals noch weiter gefährden könnte.


