Umstrittenes LGBTQ-Gesetz im Senegal erlassen: Gefängnisstrafen verdoppelt

Senegals Präsident unterzeichnet ein umstrittenes Gesetz, das die Strafen für gleichgeschlechtliche Beziehungen und LGBTQ-Befürwortung deutlich erhöht. Der Schritt löste internationale Empörung über Menschenrechtsbedenken aus.
Senegal, ein westafrikanisches Land, das seit langem als Leuchtturm der Stabilität in der Region gilt, hat ein neues Gesetz erlassen, das die maximale Gefängnisstrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen verdoppelt und LGBTQ-Befürwortung kriminalisiert. Das von Präsident Bassirou Diomaye Faye unterzeichnete Gesetz wurde Anfang des Monats trotz lautstarkem Widerstand von Menschenrechtsgruppen zügig vom Parlament verabschiedet.
Das Gesetz erhöht nicht nur die Höchststrafe für homosexuelle Handlungen von 5 auf 10 Jahre, sondern bestraft auch diejenigen, die gleichgeschlechtliche Beziehungen fördern oder finanzieren, sowie diejenigen, die falsche Anschuldigungen im Zusammenhang mit LGBTQ-Themen erheben. Dies stellt eine erhebliche Eskalation des Vorgehens des Landes gegen die LGBTQ-Gemeinschaft und ihre Unterstützer dar.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


