Umstrittenes Säkularismusgesetz spaltet Frauen in Quebec: Kanadas oberstes Gericht muss Stellung beziehen

Quebecs Gesetzesentwurf 21 verbietet Beschäftigten im öffentlichen Dienst das Tragen religiöser Symbole und löst damit eine Debatte über Säkularismus und Diskriminierung aus. Kanadas Oberster Gerichtshof wird sich mit der Anfechtung des umstrittenen Gesetzes befassen.
Quebecs Gesetzesentwurf 21, ein umstrittenes Säkularismusgesetz, das Beschäftigten im öffentlichen Dienst wie Lehrern das Tragen religiöser Symbole verbietet, wird dem Obersten Gerichtshof Kanadas zur Anfechtung vorgelegt. Das Gesetz, von dem einige Frauen sagen, dass es ihnen das Gefühl gibt, sie seien Außenseiter in ihrer eigenen Provinz, hat eine hitzige Debatte über das Gleichgewicht zwischen Säkularismus und individuellen Rechten entfacht.
Der Fall wurde ursprünglich von einer Gruppe von Klägern, darunter einem Lehrer, der einen Hijab trägt, eingeleitet und argumentierte, dass das Gesetz ihre verfassungsmäßigen Rechte auf Religionsfreiheit und Gleichheit verletze. Sie behaupten, dass das Gesetz unverhältnismäßig große Auswirkungen auf muslimische, jüdische und Sikh-Frauen hat, die sich für das Tragen religiöser Kleidung entscheiden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News


