Darstellung des umstrittenen Kriegshelden nach schockierenden Anschuldigungen geändert

Das Australian War Memorial aktualisiert die Ausstellung von Ben Roberts-Smith, um die jüngsten Anklagen wegen Kriegsverbrechen widerzuspiegeln, was eine Debatte über die Ehrung angeklagter Soldaten entfacht.
Das Australian War Memorial hat erhebliche Änderungen an der Ausstellung vorgenommen, die dem ehemaligen Unteroffizier des Special Air Service (SAS) Ben Roberts-Smith gewidmet ist, nachdem dieser offiziell wegen fünf Fällen des Kriegsverbrechens des Mordes angeklagt wurde. Die aktualisierte Gedenktafel in der Hall of Valor des Museums widmet nun fast die Hälfte ihres Textes den laufenden Gerichtsverfahren und Vorwürfen gegen den ausgezeichneten Veteranen.
Roberts-Smith, der einst als Nationalheld für seinen Militärdienst gefeiert wurde, steht im Mittelpunkt einer hochkarätigen Kontroverse, nachdem 2016 erstmals Berichte über Fehlverhalten auftauchten. Die Anklage wegen Kriegsverbrechen geht auf seine Taten während seines Einsatzes in Afghanistan zurück, wo ihm vorgeworfen wird, unrechtmäßig unbewaffnete Zivilisten getötet zu haben.
Quelle: The Guardian


