Costco wird im Verfahren zur Zollrückerstattung ungerechtfertigte Bereicherung vorgeworfen

In einer vorgeschlagenen Sammelklage wird Costco vorgeworfen, Tarifkosten von Kunden eingezogen zu haben, plant jedoch, die volle Rückerstattung von der Regierung einzubehalten und möglicherweise doppelt zu profitieren.
Eine vorgeschlagene Sammelklage hat Costco der ungerechtfertigten Bereicherung beschuldigt, nachdem der Einzelhandelsriese angeblich Kunden für Tarife zahlen ließ und dann plante, die volle Rückerstattung einzustreichen nachdem sie als rechtswidrig erachtet wurden.
Costco „hat die Tarifkosten durch erhöhte Preise von den Verbrauchern eingezogen und gleichzeitig die Rückerstattung derselben Tarifzahlungen von der Bundesregierung gefordert“, heißt es in der Beschwerde. Sofern das Gericht nicht einschreitet, „kann Costco die gleichen Tarifzahlungen zweimal zurückfordern.“
Die bei einem US-Bezirksgericht in Washington eingereichte Klage verweist auf öffentliche Äußerungen von Führungskräften von Costco, wonach Kunden deutlich gemacht hätten, dass das Unternehmen die Preise für einige Waren erhöht habe, während die Zölle in Kraft waren. Seitdem hat das Unternehmen jedoch „keine rechtsverbindliche Verpflichtung mehr gegeben, tarifbedingte Preisaufschläge an die Verbraucher zurückzuerstatten, die sie tatsächlich gezahlt haben.“
Costco wurde vorgeworfen, möglicherweise doppelt zu profitieren – indem es die Zollkosten an die Kunden weitergab und dann die volle Rückerstattung vom Staat einbehielt. Ziel der Klage ist es, zu verhindern, dass sich der Handelsriese auf Kosten der eigenen Kunden ungerechtfertigt bereichert.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die vorgeschlagene Sammelklage folgt auf die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die Notzölle von Präsident Trump zu blockieren, was zu Rückerstattungen in Milliardenhöhe für Unternehmen und Verbraucher führen könnte. Kritiker argumentieren, dass Costco dazu verpflichtet werden sollte, etwaige tarifbezogene Übergebühren direkt an die Kunden zurückzuerstatten, die sie bezahlt haben, anstatt die Rückerstattungen einzustreichen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}In der Klage wird behauptet, dass die Handlungen von Costco gegen die Grundsätze der ungerechtfertigten Bereicherung verstoßen und eine unlautere Geschäftspraxis darstellen. Im Erfolgsfall könnte die Sammelklage den Einzelhandelsriesen dazu zwingen, Kunden zurückzuzahlen, die von den tarifbedingten Preiserhöhungen betroffen waren.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Der Ausgang dieses Falles könnte einen wichtigen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Unternehmen mit Zollrückerstattungen umgehen und ob sie dafür verantwortlich sind, Ersparnisse an die Verbraucher weiterzugeben. Während sich der Rechtsstreit entfaltet, werden alle Augen auf Costco gerichtet sein und darauf, ob es verpflichtet sein wird, seine Kunden zu entlasten.
Quelle: Ars Technica


