Könnte der umstrittene Präsident im Rahmen des 25. Verfassungszusatzes gestürzt werden?

Experten untersuchen den komplexen verfassungsrechtlichen Prozess, um den amtierenden US-Präsidenten möglicherweise vor der nächsten Wahl aus dem Amt zu entfernen.
Inmitten eines vorübergehenden Waffenstillstands mit dem Iran sind auf beiden Seiten der politischen Parteien Forderungen laut geworden, sich auf den 25. Zusatzartikel der US-Verfassung zu berufen und möglicherweise Präsident Donald Trump aus dem Weißen Haus zu entfernen. David Smith, Leiter des Washingtoner Büros des Guardian, erörtert die verschiedenen Möglichkeiten, mit denen der Kongress den umstrittenen Führer stürzen könnte.
Der 25. Verfassungszusatz, der 1967 ratifiziert wurde, legt den Prozess zur Übertragung der Macht des Präsidenten im Falle des Todes, der Absetzung, des Rücktritts oder der Amtsunfähigkeit des Präsidenten fest. Dabei handelt es sich um einen komplexen Verfassungsmechanismus, der noch nie genutzt wurde, um einen amtierenden Präsidenten gegen seinen Willen gewaltsam abzusetzen.
Um sich auf den 25. Verfassungszusatz zu berufen, müssten der Vizepräsident und eine Mehrheit des Kabinetts den Präsidenten ernennen
Quelle: The Guardian


