Gericht blockiert umstrittene Einwanderungsbeschränkungen

Ein Bundesrichter hat den Versuch der Trump-Regierung, die Berufungsmöglichkeiten für inhaftierte Einwanderer einzuschränken, gestoppt – ein großer juristischer Sieg für Befürworter der Rechte von Einwanderern.
In einem bedeutenden juristischen Sieg für Befürworter der Rechte von Einwanderern hat ein Bundesrichter den Versuch der Trump-Regierung blockiert, Berufungen für inhaftierte Einwanderer einzuschränken. Die vorgeschlagenen Änderungen hätten es für Einwanderer deutlich schwieriger gemacht, ihre Abschiebungsanordnungen oder Haftbedingungen anzufechten.
Das Urteil des Richters fällt in eine Zeit, in der die Regierung eine Reihe aggressiver Einwanderungspolitik erlassen hat, die darauf abzielt, sowohl die legale als auch die illegale Einwanderung in die Vereinigten Staaten einzudämmen. Dieser jüngste Schritt wurde als Teil dieses umfassenderen Vorgehens angesehen, da die Regierung versuchte, die Möglichkeiten inhaftierter Einwanderer einzuschränken, ihre Fälle zu bekämpfen.
Nach den vorgeschlagenen Änderungen hätten Einwanderer nur noch 14 Tage Zeit gehabt, um Berufung einzulegen, anstatt wie bisher 30 Tage. Die Regierung versuchte außerdem, Einwanderern die Möglichkeit zu entziehen, einen „Antrag auf Wiederaufnahme“ ihrer Fälle einzureichen, wenn neue Beweise auftauchen. Diese Änderungen stießen auf heftigen Widerstand von Einwandererrechtsgruppen, die argumentierten, sie hätten Tausenden von schutzbedürftigen Personen ein ordnungsgemäßes Verfahren verweigert.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: The New York Times


