Gericht blockiert Räumung des Obdachlosenlagers im Brisbane Park

Der Oberste Gerichtshof von Queensland entscheidet, dass die Räumung eines Obdachlosenlagers in einem örtlichen Park durch einen Rat gegen Menschenrechtsgesetze verstößt und verhindert so weitere Räumungen.
In einem wegweisenden Urteil hat der Oberste Gerichtshof von Queensland entschieden, dass der Versuch der Stadt Moreton Bay, ein Obdachlosenlager im Goodfellows Road Park im Vorort Kallangur zu räumen, eine Verletzung der Menschenrechte darstellt. Das Gericht stellte sich auf die Seite einer Gruppe von 11 Anwohnern, die gegen die Räumungsbescheide des örtlichen Gemeinderats Einspruch erhoben hatten.
Obdachlose Anwohner reichten erfolgreiche rechtliche Anfechtung ein
Der Fall kam letztes Jahr auf, als die Stadt Moreton Bay versuchte, die Zeltstadt, die sich im Goodfellows Road Park gebildet hatte, zu entfernen und dabei Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit anführte. Die Gruppe der im Park lebenden Obdachlosen reichte jedoch Klage ein und argumentierte, dass die geplante Räumung ihre grundlegenden Menschenrechte verletzen würde.
Nach Anhörung der Beweise entschied der Oberste Gerichtshof von Queensland zugunsten der obdachlosen Bewohner und hinderte den Rat daran, mit der Räumung des Lagers fortzufahren. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Maßnahmen des Rates die Menschenrechte der Betroffenen verletzt und ihnen effektiv den Zugang zu angemessenen Unterkünften und Unterstützungsdiensten verwehrt hatten.
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