Gerichtsverhaftungen von Einwanderern aufgrund fehlerhafter Informationen

Das Justizministerium räumt ein, dass die Gerichtsverhaftungen der ICE auf falschen Daten beruhten, was Fragen zur Rechtmäßigkeit Hunderter Inhaftierungen aufwirft.
Überraschenderweise hat das Justizministerium (DOJ) zugegeben, dass die umstrittene Praxis der US-amerikanischen Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), Einwanderer in Gerichtsgebäuden festzunehmen, auf falschen Informationen beruhte. Dieses Eingeständnis hat Bedenken und Unsicherheit über die Rechtmäßigkeit von Hunderten solcher Inhaftierungen in den letzten Jahren ausgelöst.
Die Enthüllung des Justizministeriums kam während einer Gerichtsakte ans Licht, in der Beamte erklärten, dass die zur Rechtfertigung der Gerichtsverhaftungen verwendeten Daten fehlerhaft seien. Diese unerwartete Enthüllung hat ernsthafte Fragen über die Taktik der Regierung und die Möglichkeit aufgehobener Verhaftungen aufgeworfen.
Quelle: NPR


