Angebliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Niederschlagung der Massenverhaftungen in El Salvador

Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass die drakonische Inhaftierungspolitik von Präsident Nayib Bukele in El Salvador möglicherweise zu ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen wie Mord, Folter und Verschwindenlassen geführt hat.
Eine aktuelle Studie von Rechtsexperten hat besorgniserregende Behauptungen aufgedeckt, dass die Masseninhaftierungspolitik von El Salvadors Präsident Nayib Bukele möglicherweise zur Begehung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit geführt hat. Der Bericht dokumentiert Beweise für Mord, Folter und erzwungenes Verschwindenlassen im Rahmen von Bukeles hartem Vorgehen bei der Bekämpfung krimineller Banden im Land.
Durch die Inhaftierung von schätzungsweise 1,4 % der Bevölkerung ohne ordnungsgemäßes Verfahren gelang es Bukele, El Salvador von einem der gewalttätigsten Länder Lateinamerikas in eines der gewaltärmsten Länder Lateinamerikas zu verwandeln. Dieser dramatische Rückgang der Kriminalität ging jedoch mit enormen Kosten für die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit einher.


