Durch kanalübergreifendes Reisen wird biometrisches Chaos vorerst vermieden

Die Befürchtungen über Ostern-Störungen wegen des neuen EU-Grenzsystems ließen nach, da Eurotunnel- und Eurostar-Passagiere in den kommenden Wochen keinen Gesichtskontrollen unterzogen werden.
Passagiere, die den Ärmelkanal vom Vereinigten Königreich nach Frankreich überqueren, müssen sich nach Angaben der Hafenbehörden in den kommenden Wochen keinen neuen biometrischen Kontrollen unterziehen, obwohl eine Frist für die vollständige Umsetzung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) der EU unmittelbar bevorsteht. Diese Nachricht ist eine Erleichterung, da Fluggesellschaften und Flughäfen in ganz Europa über die Osterferien wegen der Ausweitung dieses neuen Grenzkontrollsystems ein Chaos befürchtet hatten.
Das EES soll die Bewegungen von Nicht-EU-Bürgern bei der Ein- und Ausreise verfolgen und verlangt von ihnen die Abgabe von Fingerabdrücken und einen Gesichtsscan. Die vollständige Umsetzung war ursprünglich für 2022 geplant, wurde jedoch immer wieder verzögert. Nun scheint es, dass Eurotunnel- und Eurostar-Passagiere in den kommenden Wochen nicht diesen biometrischen Kontrollen unterzogen werden, was die Bedenken hinsichtlich möglicher Störungen beim Reisen über den Ärmelkanal zerstreut.


