Kuba sieht sich zunehmendem Druck der USA ausgesetzt, da Rubio eine neue Führung fordert

Während die USA Treibstofflieferungen nach Kuba blockieren, drängt Senator Marco Rubio den Inselstaat, angesichts der eskalierenden Spannungen zwischen den beiden Ländern „neue Leute an die Spitze zu bringen“.
Kuba sieht sich zunehmendem Druck seitens der Vereinigten Staaten ausgesetzt, da die Trump-Regierung ihren Einfluss auf den Inselstaat verschärft. Senator Marco Rubio, ein lautstarker Kritiker des kubanischen Regimes, hat dazu aufgerufen, das Land „neuen Leuten an die Spitze zu geben“, was darauf hindeutet, dass die derzeitige Führung nicht regierungsfähig sei.
Die Spannungen zwischen den USA und Kuba schwelten schon seit Jahrzehnten, doch die Trump-Regierung hat in den letzten Monaten eine aggressivere Haltung eingenommen. Washington hat Treibstofflieferungen auf die Insel blockiert und damit den Transport- und Elektrizitätssektor des Landes lahmgelegt. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Anstrengung zur Verschärfung des seit den 1960er Jahren gegen Kuba geltenden Wirtschaftsembargos.
Präsident Trump deutete kürzlich in einer Erklärung an, dass er möglicherweise plane, „sehr bald etwas mit Kuba zu unternehmen“, was Spekulationen über die Möglichkeit einer weiteren Eskalation anheizte. Der harte Ansatz der Regierung wurde von Rubio und anderen republikanischen Gesetzgebern gelobt, die sich seit langem für eine härtere Haltung gegenüber der kubanischen Regierung einsetzen.
Quelle: Al Jazeera

