Kuba befreit 2.010 Gefangene unter wachsendem Druck der USA

Die kubanische Regierung nennt die Karwoche als Grund für die Begnadigung von über 2.000 Gefangenen, obwohl die Spannungen mit den USA weiter eskalieren.
Kuba hat die Freilassung von 2.010 Gefangenen angekündigt und die bevorstehenden Feiertage der Karwoche als Grund für die humanitäre Geste angeführt. Der Schritt erfolgt jedoch vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks der Vereinigten Staaten auf die Regierung des Inselstaates.
Die kubanische Regierung hat die Begnadigungen nicht ausdrücklich mit den anhaltenden Spannungen mit den USA in Verbindung gebracht, aber der Zeitpunkt der Ankündigung deutet auf einen möglichen Versuch hin, die internationale Kontrolle zu erleichtern. Die USA stehen der Menschenrechtslage Kubas zunehmend kritisch gegenüber und halten an strengen Wirtschaftssanktionen gegen das Land fest.
In einer Erklärung sagte das kubanische Justizministerium, dass die Begnadigungen Teil der Tradition des Landes seien
Quelle: NPR


