Kubas Treibstoffkrise: US-Außenminister bestreitet Strafmaßnahmen und verschiebt die Schuld

In einem Exklusivinterview spielt der US-Außenminister die Rolle Amerikas in der Treibstoffkrise Kubas herunter und betont, dass das wirtschaftliche Versagen beim Inselstaat selbst liege.
US-Außenminister Marco Rubio bestritt, dass das Vorgehen der USA eine Strafe gegen Kuba sei, und machte stattdessen die kommunistische Regierung für die wirtschaftlichen Misserfolge des Inselstaates verantwortlich, einschließlich der anhaltenden Treibstoffkrise.
In einem exklusiven Interview mit Al Jazeera wies Rubio Behauptungen zurück, dass das US-Embargo und andere Maßnahmen für die aktuelle missliche Lage Kubas verantwortlich seien. Stattdessen behauptete er, dass das Missmanagement und das sozialistische Wirtschaftsmodell der kubanischen Regierung die Hauptgründe für die wirtschaftlichen Probleme des Landes seien.
Rubios Äußerungen erfolgen inmitten einer Kraftstoffknappheit in Kuba, die zu langen Schlangen an Tankstellen, Stromausfällen und Störungen im öffentlichen Nahverkehr geführt hat. Die Krise wurde durch die COVID-19-Pandemie und die Verschärfung der US-Sanktionen unter der vorherigen Regierung verschärft.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


