Kubas Staatschef kündigt unter dem Druck der USA dringende Wirtschaftsreformen an

Angesichts des zunehmenden Drucks der Trump-Regierung fordert der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel umfassende wirtschaftliche Veränderungen, um die wirtschaftlichen Probleme des Landes anzugehen.
Präsident Miguel Díaz-Canel hat zu dringenden und tiefgreifenden Veränderungen in der angeschlagenen Wirtschaft des Landes aufgerufen, was einen bedeutenden Wandel in der Wirtschaftspolitik Kubas signalisiert. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks der Trump-Regierung, die die Sanktionen verschärft und dem karibischen Inselstaat weitere Beschränkungen auferlegt hat.
Díaz-Canel, der 2018 die Macht übernahm, erkannte die düstere wirtschaftliche Lage in Kuba an und verwies auf Probleme wie Nahrungsmittel- und Treibstoffknappheit sowie einen Mangel an Grundgütern. Er betonte die Notwendigkeit einer umfassenden wirtschaftlichen Transformation, um diese Herausforderungen anzugehen und das Leben des kubanischen Volkes zu verbessern.
Die vorgeschlagenen Reformen sind weitreichend und umfassen die Zulassung von mehr Privatunternehmen, die Lockerung von Beschränkungen für ausländische Investitionen und die Erweiterung des Zugangs zum Internet und anderen Technologien. Díaz-Canel forderte außerdem eine stärkere Dezentralisierung der Entscheidungsfindung und eine Reduzierung der Rolle des Staates in der Wirtschaft.
Quelle: The New York Times


