Das kubanische Stromnetz bricht zusammen: Die Nation stürzt inmitten der US-Ölsanktionen in die Dunkelheit

Ein verheerender Stromausfall hat zwei Drittel von Kuba, einschließlich Havanna, im Dunkeln gelassen. Experten nennen die Auswirkungen der US-Ölsanktionen als einen Schlüsselfaktor für den Zusammenbruch des Stromnetzes des Landes.
Die Kubaner erwachten am Mittwoch zu einem erschreckenden Anblick: Ein landesweiter Stromausfall hatte die Insel erfasst und zwei Drittel der Bevölkerung, darunter auch die Hauptstadt Havanna, ohne Strom zurückgelassen. Der massive Stromausfall, von dem schätzungsweise 11 Millionen Menschen betroffen waren, hat die wachsende Belastung der alternden und unzureichend investierten elektrischen Infrastruktur des Landes deutlich gemacht.
Laut Regierungsbeamten wurde der Ausfall durch einen Ausfall in einem großen Kraftwerk ausgelöst, doch Experten gehen davon aus, dass die Ursache in den lähmenden Auswirkungen der US-Ölsanktionen auf den Inselstaat liegt. Kuba kämpft seit langem mit chronischer Energieknappheit, und die jüngste Verschärfung des amerikanischen Handelsembargos hat die Situation verschärft und es für das Land immer schwieriger gemacht, sich die notwendigen Treibstoffe und Ersatzteile für die Aufrechterhaltung seines Stromnetzes zu sichern.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


