
Zypern fordert eine „offene Diskussion“ über die Zukunft der britischen Militärstützpunkte, nachdem ein jüngster Drohnenvorfall langjährige Spannungen über die koloniale Vergangenheit der Insel neu entfacht hat.
Der jüngste Drohnenvorfall zwischen Großbritannien und dem Iran hat in Zypern seit langem schwelende Spannungen über die Präsenz britischer Militärstützpunkte auf der Insel neu entfacht. Die Zyprioten fordern nun eine offene Diskussion über die Zukunft dieser Außenposten aus der Kolonialzeit, die sie als Überbleibsel der unruhigen Vergangenheit ihres Landes betrachten.
Der Drohnenvorfall Anfang März, bei dem ein britisches Schiff in der Nähe des britischen Luftwaffenstützpunkts Akrotiri auf Zypern von iranischen Streitkräften abgefangen wurde, hat alte Debatten über die Rolle und den Zweck dieser Militäreinrichtungen neu entfacht. Viele Zyprer betrachten die Stützpunkte als Symbol der Kolonialgeschichte ihres Landes und als Verletzung ihrer nationalen Souveränität.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle