Zypern stellt nach Drohnenangriff die Zukunft britischer Stützpunkte in Frage

Der zypriotische Außenminister äußert Bedenken hinsichtlich der Schließung britischer Militärstandorte auf der Insel nach einem Drohnenangriff auf den RAF-Stützpunkt Akrotiri.
Der Außenminister Zyperns hat nach einem kürzlichen Drohnenangriff auf den RAF-Stützpunkt Akrotiri Zweifel an der Zukunft der britischen Militärstützpunkte auf dem Inselstaat geäußert. Der Angriff, der vermutlich von der libanesischen militanten Gruppe Hisbollah ausgeführt wurde, verursachte nur minimale Schäden und forderte keine Opfer.
Im Anschluss an den Vorfall hat die zyprische Regierung den Wunsch geäußert, ein Gespräch über die Möglichkeit einer Schließung der britischen Militärstandorte auf der Insel zu führen. Der Außenminister erklärte, dass es nun Fragen hinsichtlich der künftigen Präsenz dieser britischen Stützpunkte gebe.
Der Drohnenangriff auf RAF Akrotiri ereignete sich letzten Sonntag und gab Anlass zur Sorge hinsichtlich der Sicherheit und Stabilität der britischen Militärpräsenz in Zypern. Die britische Regierung wurde kritisiert, weil sie die zyprischen Behörden nicht ausreichend vor dem bevorstehenden Angriff gewarnt hatte.


