Tödliche Bisse, heldenhafte Rettungen: Wie Zoos Besitzer giftiger Schlangen schützen

Amerikas Tierpfleger und ihre Vorräte an seltenen Gegengiften sind die letzte Verteidigungslinie für rücksichtslose Schlangenbesitzer, die von ihren tödlichen Haustieren gebissen wurden.
Der Besitz einer Giftschlange mag wie das ultimative exotische Haustier erscheinen, aber für viele Abenteuerlustige werden ihre tödlichen Reptilien schnell zu einer lebensgefährlichen Bedrohung. Wenn diese Schlangenbesitzer unweigerlich gebissen werden, liegt ihre einzige Überlebenschance oft in der Schnelligkeit und den gut sortierten Gegengiftvorräten der amerikanischen Zoowächter.
Der Besitz exotischer Haustiere hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen, was auf die wachsende Nachfrage nach gefährlichen Tieren zurückzuführen ist, die einen Adrenalinstoß auslösen. Doch da sich immer mehr Menschen aus einer Laune heraus Giftschlangen besorgen, ist die Zahl der Opfer von Schlangenbissen, die eine Notfallversorgung benötigen, sprunghaft angestiegen. Ohne Zugang zu einem speziellen Gegengift kann ein einziger Biss einer tödlichen Schlange innerhalb weniger Stunden tödlich sein.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Glücklicherweise sind die Zoos des Landes zur letzten Verteidigungslinie für diese Schlangenbesitzer geworden. Zoos sind verpflichtet, in ihren eigenen Sammlungen umfangreiche Vorräte an seltenen Gegengiften für die giftigen Arten vorzuhalten. Wenn ein verzweifeltes Bissopfer um Hilfe ruft, können Tierpfleger oft eine lebensrettende Behandlung ins Krankenhaus bringen und dem Patienten so entscheidende Zeit verschaffen.
Quelle: Wired


