Tödliche Lawine in Kalifornien fordert das Leben enger Freunde

Eine verheerende Lawine am Castle Peak in der Nähe von Lake Tahoe tötete während einer Wintersturmexpedition mehrere Backcountry-Skifahrer aus einer eng verbundenen Gruppe.
Es entfaltet sich ein verheerendes Porträt dessen, was die Behörden als eine der katastrophalsten Lawinenkatastrophen in der Geschichte der Vereinigten Staaten bezeichnen, und enthüllt die tragischen Geschichten von Frauen, die Teil eines unglaublich engen Freundeskreises waren. Diese Opfer, die von Überlebenden und Familienmitgliedern als hingebungsvolle Mütter, liebevolle Ehefrauen und geschätzte Begleiter beschrieben wurden, verloren ihr Leben bei einer angeblich abenteuerlichen Skitour in den Bergen der kalifornischen Sierra Nevada.
Der Notruf, der mehrere Familien für immer verändern würde, ging kurz vor Mittag des 17. Februar beim Nevada County Sheriff's Office ein. Der dringende Notruf überbrachte eine herzzerreißende Nachricht, die die örtliche Gemeinde bis ins Mark erschüttern würde: Eine gewaltige Lawine hatte die Hänge des Castle Peak getroffen, eines beeindruckenden 9.110 Fuß hohen Gipfels nördlich des historischen Donner Pass in der berühmten Lake Tahoe-Region.
Die Gruppe erfahrener Backcountry-Skifahrer hatte auf ihrer Rückreise von dem, was ursprünglich geplant war, durch das tückische Berggelände navigiert aufregende dreitägige Wildnisexpedition. Ihr Abenteuer nahm jedoch eine fatale Wendung, als sie während eines heftigen Wintersturmsystems, das die Sierra Nevada heimgesucht hatte, auf schwere Wetterbedingungen stießen. Während es sechs Mitgliedern der Skigruppe gelang, den katastrophalen Schneerutsch zu überleben, blieb mehr als die Hälfte ihrer Begleiter unmittelbar danach vermisst.
Quelle: The Guardian


