Tödliche Zusammenstöße in Pakistan lösen Truppenaufmarsch und Ausgangssperre aus

Die pakistanischen Behörden rufen das Militär an und verhängen eine dreitägige Ausgangssperre, nachdem bei gewalttätigen Pro-Iran-Kundgebungen in der Region Gilgit-Baltistan 24 Menschen ums Leben gekommen sind.
Nach den tödlichen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und pro-iranischen Demonstranten in Pakistan hat die Regierung die Armee gerufen und in mehreren Gebieten der nördlichen Gilgit-Baltistan-Region eine dreitägige Ausgangssperre angeordnet. Die Gewalt brach nach Demonstrationen wegen der Tötung des iranischen Führers Qassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff aus.
Beamten zufolge wurden bei den Unruhen, bei denen Demonstranten mit Polizei und Sicherheitskräften zusammenstießen, mindestens 24 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Die Situation hat die Behörden dazu veranlasst, Truppen in die betroffenen Gebiete zu entsenden und eine strenge Ausgangssperre zu verhängen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Quelle: Al Jazeera


