Tödlicher Angriff auf afghanische Mädchenschule löst angesichts anhaltenden Konflikts Alarm aus

Bei dem Angriff auf eine Mädchenschule in Afghanistan sind nach Angaben iranischer Staatsmedien mindestens 115 Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall hat Empörung und erneute Besorgnis über die anhaltende Gewalt in der Region ausgelöst.
Kabul, Afghanistan – Bei einem verheerenden Angriff auf eine Mädchenschule in Afghanistan sind nach Berichten iranischer Staatsmedien mindestens 115 Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall in der Hauptstadt Kabul hat Empörung und erneute Besorgnis über die anhaltende Gewalt und Instabilität in der Region ausgelöst.
Verifizierte Videos und Bilder vom Tatort zeigen, dass mindestens die Hälfte der Sayed Al-Shuhada-Schule bei dem Angriff vollständig zerstört wurde. Es bleibt unklar, was genau den Angriff auslöste oder welche Streitkräfte des Landes für den tödlichen Angriff verantwortlich waren.
Die Schule, die Schülern der Klassen 6 bis 12 diente, befand sich in einem Viertel, in dem mehrheitlich Hazara leben, eine überwiegend schiitisch-muslimische ethnische Gruppe, die in Afghanistan anhaltender Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt ist. Viele der Opfer waren junge Mädchen, was die unverhältnismäßigen Auswirkungen solcher Angriffe auf die gefährdete Bevölkerungsgruppe des Landes verdeutlicht.
Quelle: The New York Times


