Ein umstrittenes Abkommen zwischen den USA und der Demokratischen Republik Kongo über die Abschiebung von Drittstaatsangehörigen hat in der Demokratischen Republik Kongo Empörung und Besorgnis ausgelöst.
Die Vereinigten Staaten und die Demokratische Republik Kongo (DRK) sind mit einer Gegenreaktion wegen eines Abkommens konfrontiert, das den USA erlaubt, Drittstaatsangehörige in die Demokratische Republik Kongo abzuschieben. Das Abkommen, das 2018 unterzeichnet, aber erst kürzlich umgesetzt wurde, stieß bei Menschenrechtsgruppen und kongolesischen Beamten auf Kritik.
Im Rahmen des Abkommens können die USA Einwanderer abschieben, die auf ihrem Weg in die USA durch die Demokratische Republik Kongo gereist sind, auch wenn sie keine kongolesischen Staatsbürger sind. Dies hat zu einem Anstieg der Abschiebungen geführt, wobei Dutzende von Personen dorthin geschickt wurden, die noch nie einen Fuß in die Demokratische Republik Kongo gesetzt hatten.
Die kongolesische Regierung hat sich entschieden gegen das Abkommen ausgesprochen und argumentiert, dass es die Souveränität des Landes verletzt und eine unangemessene Belastung für seine ohnehin schon knappen Ressourcen darstellt. Viele kongolesische Beamte äußerten ihre Besorgnis darüber, dass die Abgeschobenen, denen es oft an Ausweisdokumenten und finanziellen Mitteln mangelt, eine erhebliche Belastung für das Sozialsystem des Landes darstellen werden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera