Verzweifelte Rohingya stehen vor einer tödlichen Odyssee über südasiatische Meere

Schockierende neue Daten zeigen, dass im Jahr 2022 eine Rekordzahl an Rohingya-Flüchtlingen auf See umgekommen ist, während die UN vor einem düsteren „unmarkierten Friedhof“ in der Region warnt.
In einer erschreckenden Enthüllung hat der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) Alarm geschlagen wegen der erschreckenden Zahl von Rohingya-Flüchtlingen, die auf der Flucht vor der Verfolgung in Myanmar auf See umgekommen sind. Nach Angaben der Agentur war 2022 ein Rekordjahr mit einer verheerenden Zahl an Todesopfern in den gefährlichen Gewässern der Andamanensee und des Golfs von Bengalen.
Der UNHCR hat die Situation als „unmarkierten Friedhof für Tausende verzweifelter Rohingya-Flüchtlinge“ beschrieben und damit die erschütternde Realität hervorgehoben, mit der diese zutiefst gefährdete Bevölkerung konfrontiert ist. Die Daten der Agentur zeigen, dass im vergangenen Jahr mindestens 348 Rohingya-Flüchtlinge starben oder vermisst wurden, die höchste jährliche Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen.
Quelle: Al Jazeera


