Devils Hole Pupfish erreicht kritisches Tief: 20 übrig

Während Bundeswissenschaftler mit Umwälzungen konfrontiert sind, ist die seltenste Fischart der Erde im Death Valley in eine gefährliche Populationskrise geraten, die ein sofortiges Eingreifen erfordert.
Der Devils Hole-Welpenfisch stellt eine der außergewöhnlichsten Herausforderungen für den Naturschutz der Erde dar. Diese bemerkenswerte Art, die in einer einzigen unterirdischen Höhle im Death Valley in Nevada lebt, fasziniert seit Generationen Biologen und Umweltschützer. Die prekäre Existenz dieser winzigen Fische nahm jedoch im Frühjahr des Vorjahres eine dramatische Wendung, als die Wildpopulation auf nur noch 20 Individuen zusammenbrach – eine Zahl, die die Wissenschafts- und Naturschutzgemeinschaften erschütterte.
Diese Krise ereignete sich zu einem besonders turbulenten Zeitpunkt für die Wissenschaftsbehörden des Bundes. Während die Trump-Administration umfangreiche Entlassungen von wissenschaftlichem Personal in mehreren Regierungsabteilungen einleitete, kämpften die Wildschutzbehörden gleichzeitig mit einem beispiellosen Notfall, der das Überleben einer ganzen Art bedrohte. Der Zeitpunkt dieser Doppelkrisen hat für diejenigen, die sich für den Erhalt dieser unersetzlichen Population einsetzen, eine wahre Flut an Herausforderungen geschaffen.
Die Welpenfischart gibt es nirgendwo sonst auf der Erde außer im einzigartigen Ökosystem von Devils Hole, einer mit Grundwasser gefüllten Kalksteinhöhle im Death Valley Nationalpark. Seit Jahrzehnten führen Wildtiermanager akribische Aufzeichnungen über die Population, überwachen jeden einzelnen Fisch und verfolgen die genetische Vielfalt mit größter Sorgfalt. Dieser intensive Managementansatz hat es Wissenschaftlern ermöglicht, die Art am Rande des Aussterbens zu halten, aber der jüngste dramatische Bevölkerungsrückgang deutete darauf hin, dass sich selbst ihre ausgefeiltesten Erhaltungsstrategien als unzureichend erweisen könnten.
Als den Beamten der Ernst der Lage klar wurde, trafen sie eine schicksalhafte Entscheidung. Bundeswissenschaftliche Wissenschaftler und Wildtiermanager haben ein Notfallinterventionsprotokoll implementiert, das in diesem Umfang noch nie zuvor vollständig umgesetzt worden war. Die Reaktion umfasste den Transfer von in Gefangenschaft gezüchteten Exemplaren aus der Ash Meadows Fish Conservation Facility in Nevada – einem speziellen Zuchtprogramm, das seit Jahren als genetische Versicherung gegen das völlige Aussterben fungiert.
Quelle: NPR


