Diageo kürzt Dividende und bekämpft Guinness-Kapazitätskrise in London

Diageo sieht sich mit einer schwachen Nachfrage in den USA und China konfrontiert und kürzt Dividenden und Prognosen. Neuer CEO befasst sich mit Guinness-Versorgungsproblemen in Londoner Pubs.
In einem Schritt, der die Herausforderungen unterstreicht, vor denen die globale Spirituosenindustrie steht, hat Diageo, der weltweit größte Getränkehersteller, seine Dividende gekürzt und seine Jahresumsatz- und Gewinnprognose zum zweiten Mal in vier Monaten gesenkt. Das Unternehmen, das Kultmarken wie Smirnoff-Wodka, Johnnie Walker-Whisky und Don Julio-Tequila besitzt, nannte die schwache Nachfrage in Schlüsselmärkten wie den USA und China als Hauptgrund für die Kürzungen.
Die Ankündigung erfolgt, als der neue Vorstandsvorsitzende von Diageo, Dave Lewis, das Ruder übernimmt und eine komplexe Reihe von Problemen übernimmt. Eine der dringenderen Sorgen sind die Kapazitätsengpässe, die die Flaggschiffmarke des Unternehmens, Guinness, in den Londoner Pubs betreffen. Das kultige irische Stout, ein Grundnahrungsmittel der britischen Trinkkultur, hat Schwierigkeiten, die Nachfrage in der Hauptstadt zu befriedigen, was dazu führt, dass einige Kneipengänger nach dem schwarzen Stout dürsten.


