Versuch des in Ungnade gefallenen Finanziers um wissenschaftliche Wiedergutmachung: Epsteins Verbindungen zu Nobelpreisträgern aufgedeckt

Die schockierenden Enthüllungen darüber, wie der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sein enormes Vermögen nutzte, um Kontakte zu Spitzenwissenschaftlern zu knüpfen, darunter eine hochkarätige Konferenz auf den Jungferninseln, um seinen angeschlagenen Ruf wiederherzustellen.
Epstein, der in Ungnade gefallene Finanzier, der im Gefängnis starb, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels wartete, nutzte seine reichen Taschen und einflussreichen Verbindungen, um neuen Berichten zufolge zu versuchen, sein Image durch Verbindungen zu renommierten Wissenschaftlern wiederherzustellen. Eine Konferenz für Physiker auf den Amerikanischen Jungferninseln im Jahr 2006, zu der auch eine Reise zu Epsteins Privatinsel gehörte, zeigt, wie er seinen Reichtum nutzte, um Beziehungen zu prominenten Persönlichkeiten der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu pflegen.
Die vom theoretischen Physiker Lawrence Krauss organisierte Konferenz zog ein Who-is-Who der wissenschaftlichen Elite an, darunter Stephen Hawking und andere Nobelpreisträger. Epsteins Beteiligung an der Finanzierung der Veranstaltung und der Bereitstellung des Zugangs zu seiner Privatinsel sorgte für Aufsehen, da es sich offenbar um einen Versuch handelte, sein Image wiederherzustellen, nachdem er 2008 wegen Anwerbung von Minderjährigen zur Prostitution verurteilt worden war.
Quelle: NPR


