In Ungnade gefallener kenianischer Marathon-Ass wegen Dopingverstößen gesperrt

Der frühere New-York-Marathon-Gewinner Korir wurde mit einer fünfjährigen Sperre belegt, nachdem er bei einem Überraschungstest positiv auf eine verbotene blutverstärkende Substanz getestet worden war.
Kenias ehemaliger New-York-Marathon-Meister Korir wurde mit einer fünfjährigen Dopingsperre belegt, nachdem er bei Tests außerhalb von Wettkämpfen positiv auf eine verbotene Substanz getestet wurde, die die Produktion roter Blutkörperchen anregt.
Bei dem Athleten, der 2018 den prestigeträchtigen New-York-Marathon-Titel gewann, wurde bei Überraschungstests der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) festgestellt, dass sich die verbotene Substanz in seinem Körper befand. Das positive Ergebnis hat nun zu einer längeren Sperre vom Sport geführt, was der Karriere und dem Ruf des Läufers einen schweren Schlag versetzt.
Dopingskandale haben die kenianische Leichtathletik in den letzten Jahren heimgesucht, wobei eine Reihe hochkarätiger Distanzläufer positiv auf verbotene leistungssteigernde Medikamente getestet wurden. Der jüngste Fall um Korir wirft mit Sicherheit weitere Fragen zur Integrität der Langstreckenlauf-Dominanz des ostafrikanischen Landes auf der Weltbühne auf.
In einer Erklärung bestätigte die Athletics Integrity Unit (AIU), dass Korir die fünfjährige Sperre erteilt wurde, nachdem festgestellt wurde, dass seine Probe die verbotene Substanz enthielt, die dazu dient, die sauerstofftransportierenden roten Blutkörperchen zu stärken und die aerobe Kapazität zu steigern.
Der in Ungnade gefallene Athlet hat die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen, steht jedoch vor einem harten Kampf, um die lange Sperre aufzuheben. Wahrscheinlich wird ihm auch sein New-York-Marathon-Titel aberkannt, was seinem Vermächtnis in diesem Sport einen weiteren Schlag versetzt.
Der Dopingfall um Korir ist der jüngste in einer Reihe hochkarätiger Skandale, die die kenianische Leichtathletik erschüttern. Mehrere der besten Langstreckenläufer des Landes wurden in den letzten Jahren wegen der Verwendung verbotener Substanzen mit Sanktionen belegt. Das Thema ist für Sportbehörden und Fans gleichermaßen zu einem großen Anlass zur Sorge geworden und droht, den Ruf eines der weltweit führenden Laufteams zu untergraben.
Quelle: Al Jazeera


