Dolores Huerta bricht ihr Schweigen zu Chávez-Missbrauchsvorwürfen

Die Arbeitsaktivistin Dolores Huerta äußert sich zu den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs gegen den legendären UFW-Führer César Chávez und baut damit auf eine Untersuchung der New York Times auf.
Dolores Huerta, Mitbegründerin der Gewerkschaft United Farm Workers (UFW), hat ihren eigenen Bericht über sexuellen Missbrauch durch den verstorbenen Gewerkschaftsführer César Chávez vorgelegt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung teilte Huerta ihre Geschichte zum ersten Mal öffentlich und baute damit auf eine aktuelle Untersuchung der New York Times auf, in der behauptet wurde, Chávez habe während seiner Amtszeit als UFW-Präsident junge Mädchen und Frauen gepflegt und missbraucht.
Huertas auf Medium veröffentlichte Aussage stellt eine schockierende Enthüllung dar, die das Erbe einer der angesehensten Persönlichkeiten der amerikanischen Arbeiterbewegung zu schädigen droht. Chávez, der 1962 zusammen mit Huerta die UFW gründete, wurde weithin als Verfechter der Rechte der Landarbeiter und Symbol des Bürgerrechtskampfs von Chicano gefeiert.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The Guardian


