Zweifel an der Rolle des ehemaligen Putin-Dolmetschers bei der Überwachung der entscheidenden Wahlen in Ungarn

Daria Bojarskaja, eine ehemalige Dolmetscherin für Wladimir Putin, hat nun eine Schlüsselposition in der OSZE-Wahlbeobachtungsmission für die bevorstehende Parlamentswahl in Ungarn inne und gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich einer möglichen Einmischung Russlands.
Daria Boyarskaya, die viele Jahre als Dolmetscherin für Wladimir Putin tätig war, wurde in eine leitende Beraterfunktion bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Parlamentarischen Versammlung Europas (OSZE-PA) berufen. Dies hat bei ungarischen Menschenrechtsgruppen Bedenken hinsichtlich ihrer Beteiligung an der Überwachung der bevorstehenden Parlamentswahlen des Landes geweckt, da sie eine mögliche russische Einmischung befürchten.
Bojarskajas Hintergrund umfasst umfangreiche Arbeiten für Russlands Außenministerium, darunter das Dolmetschen bei zahlreichen hochrangigen Treffen, wie beispielsweise einem zwischen Putin und Donald Trump. Jetzt ist sie damit beauftragt, die Mission der OSZE-PA zur Beobachtung der entscheidenden Parlamentsabstimmung in Ungarn nächsten Monat zu koordinieren.
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